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Interpretation zeitgenössischer Musik und historische Aufführungspraxis alter Musik hat sich die österreichische Sängerin Michaela Riener zum Ziel gesetzt.

Die Oberösterreicherin beginnt ihre musikalische Laufbahn mit Klavier- und Flö̈tenunterricht. Nach der Matura studiert sie Musik- und Instrumentalmusikerziehung an der Universität Wien und schließt mit Auszeichnung ab.

Ihr Masters Diplom macht Sie im Mai 2010 am Königlichen Konservatorium Den Haag im Fach Gesang in der Alten Musik bei Gerda van Zelm, Jill Feldman, Michael Chance und Peter Kooij.

Michaela Riener liebt die Kammermusik und setzt dabei einen Schwerpunkt im Barock. Mit eigenen Ensembles ist sie ständig auf der Suche nach zeitgemäßen Darbietungsmöglichkeiten und erweitert dabei auch die eigene Technik was sie zu einer vielseitigen Sängerin macht.

Gecoacht von Sigrid T’Hooft spezialisiert sie sich seit einigen Jahren auf barocke Gestik – die Schauspielkunst des 17ten und 18ten Jahrhunderts.

Mit dem österreichischen Calamus Consort gewann sie 2009 den ersten Preis beim Internationalen Biber Wettbewerb (Ö̈). Regelmäßig singt die Künstlerin im Huelgas Ensemble, im Egidius College und in der Nederlandse Bachvereniging.

Einen Kontrapunkt zur Alten Musik setzt Michaela Riener in der intensiven Beschäftigung mit zeitgenössischer Musik. Sie ist Sängerin des renommierten Ensembles ELECTRA, sowie der Band Hexnut – beide Gruppen kombinieren neueste Musik mit Film, Photographie und Theater. Seit 2012 ist sie ebenfalls Mitglied der Musiktheatergesellschaft Silbersee (ex VocaalLAB).

Als Solistin war sie mit Louis Andriessens „La Passione“ beim Prague Spring Festival, beim Birmingham Andriessen Festival sowie in Moskau und St. Petersburg zu hören. Mit dem Ensemble Klang zeigte sie Martijn Paddings Werk “Speculum inversum” auf Festivals in Tschechien. Musik von Steve Reich und Hanns Eisler sang sie mit dem ASKO|Schönberg Ensemble. Unter der Leitung von David Robertson solierte sie in Louis Andriessens Werk „TAO“, gemeinsam mit dem Koninklijk Concertgebouw Orkest.

Sie trat in der Vorstellung „[purgatorio] Popopera“– eine Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Komponisten Michael Gordon und der Tanzgesellschaft Emio Greco|PC – im Holland Festival sowie weltweit auf.

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